Wir wollen in einer kleinen Serie Argumente der Windkraftgegner gegen unser Projekt benennen und darauf fundierte Antworten geben.

Bilden Sie sich selbst eine Meinung!

So argumentieren Windkraftgegner: „Allein für Stellflächen der 9 geplanten Windkraftanlagen wird eine Fläche von 9 ha Wald gerodet und eingeebnet, was zu einer massiven Waldvernichtung führt. Wege und Leitungsbau sind dabei noch nicht berücksichtigt.“

Das ist unsere Antwort:

Pro Windkraftanlage werden tatsächlich ca. 1 ha Waldfläche benötigt. Von dieser Fläche werden ca. 0,6 Hektar wieder aufgeforstet, 0,4 Hektar bleiben dauerhaft frei. Die gefällten Bäume werden wie bei anderen Rodungsmassnahmen auch der forstwirtschaftlichen Verwendung zugeführt. Für die Flächennutzung sind bei der Zulassung von Windenergieanlagen im Außenbereich Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beispielsweise in Form von Biotopen oder Aufforstungsgebieten zu leisten. Es wird beim Bau in aller Regel darauf geachtet, die Eingriffe in die Natur möglichst gering zu halten

Zur Einordnung der Mengen:

Insgesamt haben die Wälder im Landkreis Lörrrach eine Fläche von 41.000 Hektar. Ein Windrad benötigt demnach eine Fläche, die etwa 0,001 % der Waldfläche im Landkreis entspricht.

Ein Hektar Wald kann im Durchschnitt 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr aufnehmen (Quelle: Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf die „Kohlenstoffinventur 2017“).

Ein einziges Windrad der von uns geplanten Klasse spart dagegen ca. 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein (Quelle Umweltbundesamt mit Hochrechnung auf aktuelle Leistungsklasse).

Die Zufahrtswege haben etwa eine Breite von circa 5 Metern. Wir nutzen dazu überwiegend bereits vorhandene Wege die bereits für Transporte im Rahmen der Waldbewirtschaftung ausgelegt sind und etwas ausgebaut werden müssen. Der Leitungsbau findet ebenfalls überwiegend entlang bestehender Forstwege statt. Es handelt sich um schonende Bodenverlegung bei dem Baumfällung vermieden wird.